Verzällcher und Rümcher

Erster Kölsch-Literatur-Wettbewerb präsentiert die Gewinner

Katharina Petzoldt und Bernd Hambüchen sind die Gewinner des ersten Kölsch-Literaturwettbewerbs, der vom Rösrather Kulturverein e.V. als Förderer der „Köln Kultur“ und von der Dr. Jürgen Rembold Stiftung ausgeschrieben wurde.
Katharina Petzoldt trat in der Endrunde im Bereich „Lyrik“ mit ihrem Rüümche „Tennis för Older-ages“ an. Sie beschreibt anschaulich und humorvoll, wie Menschen ihren Ruhestand aktiv gestalten können und dass sie sich auch von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen lassen sollen.
Bernd Hambüchen setzte sich in seinem Prosabeitrag kritisch mit der zunehmenden Automatisierung auseinander. Roboter erledigen immer mehr Aufgaben für den Menschen. Mittlerweile gibt es sogar einen Roboter, der die Menschen segnet.   Wir gratulieren den beiden herzlich und freuen uns natürlich, dass sie auch bei uns als Seminarleiter ihr Wissen über Köln und die kölsche Sproch weitergeben.

Insgesamt hatten sechs Teilnehmer die Endrunde erreicht. Die vier Platzierten sollen nicht vergessen werden. Mario Maintz und Toni Buhz (Lyrik) sowie Ewald Fischer und Markus Walter (Prosa) lagen, wie Dr. Jürgen Rembold betonte, nur knapp hinter den Gewinnern. Auch sie präsentierten inhaltlich originelle und sprachlich gekonnte Beiträge.  

Organisiert wurde der Wettbewerb vom Rösrather Kulturverein e.V. mit Ingrid Ittel-Fernau an der Spitze, die souverän durch die Abschlussveranstaltung führte.