Su klingk Kölsch zor Chressdagszigg

Jugendchor St. Rochus (Foto: B. Schäfernolte)
Dä Nubbel
Pandoras Box (Foto: K. Mühlhaus)
Torben Klein (Foto: Website)
JP Weber (Foto: I. Nitt)

Die Bandbreite kölscher Weihnachtslieder ist groß. Der Jugendchor Sankt Rochus aus Bickendorf eröffnet den Abend mehrstimmig mit Liedern von Hans Knipp, Dieter Steudter und Henner Berzau. Chorleiter Wilfried Kaets hat den Chor 1991 gegründet und ist unermüdlich als Musiker, Komponist und Regionalkantor im Einsatz. Sein Chor hat ein umfangreiches Repertoire von geistlichen und kölschen Liedern und wird von Musikern der Band „Pandoras Box“ begleitet.
Urkölsch gibt sich Alice Herrwegen die Ehre. Die Kabarettistin schreibt nicht nur witzige Texte op Kölsch, sondern organisiert auch das Seminarprogramm der Akademie. Das Duo Rudi Meier und Horst Eßer nutzte im vergangenen die Bibel als Vorlage um das Weihnachtsevangelium auf Kölsch neu zu interpretieren. In diesem Jahr orientieren sie sich an tatsächlich Erlebtem. Horst Eßer ist Diakon in Köln-Ehrenfeld und erfreute in der Hochphase von Corona täglich die Herzen seiner Gemeinde, die seinen Verzällche auf WhatsApp folgte. Viele kennen ihn von der Mess op kölsch. Rudi Meier ist seit Jahren Seminarleiter in der Akademie för uns kölsche Sproch und sehr bekannt für seine originellen Karnevalsveranstaltungen im Dellbrücker Wirtshaus „Em Höttche“. Außerdem übersetzt er alle Texte für den „Goddesdeens“ in der Pauluskirche.
Dass „Dä Nubbel“ eigentlich Michael Hehn heißt und Musiklehrer am Dreikönigsgymnasium in Bilderstöckchen ist, hat sich längst herumgesprochen. In der Chressdagszigg spottet er als Christbaumexperte über kölsche Eigenart.
Abgerundet wird das Programm durch die beiden Künstler JP Weber, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bühnenjubiläum feiert, und Torben Klein, der nicht nur mit der Band „Räuber“ einige Hits landete. Torben Klein gelang 2019 mit „Immer wenn ich ahn Ming Heimat denk“ ein Kassenschlager und das gesamte Rheinland singt den kölschen Text „Home is where the Dom is...“. Im vergangenen Jahr belegte er außerdem mit seinem Karnevalshit „Lääv“ den 2. Platz bei der WDR4-Hitparade.
JP Weber ist nicht nur ein Ausnahmetalent an der Flitsch, sondern vor allem „Kölsch bes op de Knoche“. Dass man mit einer kleinen Mandoline, kölscher Rede und Gesang einen Riesensaal zu Tränen rühren kann, sieht bei JP Weber aus wie ein Kinderspiel. JP Weber verbrachte einige Jahre am Broadway, bis ihn das „Heimwih noh Kölle“ packte. Seither komponiert er für viele kölsche Musiker und Bands, aber zum Glück auch für sich selbst. Seine Interpretation von „Ich ben ene kölsch Jung“ lässt alle Herzen höherschlagen.

Mitwirkende Künstler:

  • Pandoras Box: Norbert Krämer - Schlagzeug; Steffen Paesler - Keyboard; Richard Juretzki - Gitarren; Roman Fuchß – Bass (4 Personen)
  • Jugendchor Sankt Rochus mit Chorleiter Wilfried Kaets (20 Personen)
  • Alice Herrwegen
  • Michael Hehn
  • Horst Eßer und Rudi Meier
  • Torben Klein und Pianist
  • Jörg Paul Weber

Foto auf Startseite: Kölner Philharmonie: © Raimond Spekking  CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons), Philharmonie Köln - Aussenansichten-9893, CC BY-SA

Der Vorverkauf startet am 9. Oktober 2020 um 10 Uhr!

Eintritt
35 Euro zzgl. VVK
Veranstaltungsort
Kölner Philharmonie
KölnMusik GmbH
Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln
Kartenvorbestellung
Karten gibt es ausschließlich über die Kölner Philharmonie: https://www.koelner-philharmonie.de

Beginn
08.12.2020
20:00 Uhr