Villen und Siedlungen jüdischer Architekten in Köln

Villa von Manfred Faber
Villa von Robert Stern


Eine Radtour durch Zollstock, Klettenberg, Sülz und Lindenthal 

Die herausragenden Architekten Robert Stern, Manfred Faber und Georg Falck bauten Anfang des 20. Jahrhunderts Villen in Marienburg und Lindenthal, Waren- und Geschäftshäuser sowie Kinos in der Innenstadt, Siedlungen in Zollstock, Dellbrück, Mülheim, Riehl und Klettenberg.
Mit Beginn der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft endete die Ära dieser überaus angesehenen Architekten in Deutschland. Der im Jugendstil bauende Architekt lebte am Ende verarmt und einsam als Bürstenverkäufer in New York, der geschäftstüchtige Architekt und Bauunternehmer Georg Falck verstarb fünf Monate nach Ankunft in den USA in einem Krankenhaus von New York. Manfred Faber zählte zur Avantgarde der Architektenszene und war eifriger Verfechter des Neuen Bauens. Er arbeitet noch bis 1937 in Köln. Seine Spur verliert sich in Auschwitz, wo er 1944 ermordet wurde. Bauherren waren die GAG, Alfred Tietz, Otto Greven, Cornelius Stüssgen oder jüdische Kaufleute und Bankiers.

Die Radtour führt auf den Spuren der jüdischen Architekten durch die Veedel Zollstock, Klettenberg, Sülz und Lindenthal. Wir sehen avantgardistischen Siedlungsbau, Etagenvillen und Mehrfamilienhäuser.
Eine komplett erhaltene Villa von Robert Stern in der Virchowstraße werden wir auch von innen sehen können.

Dauer: ca. 3 Stunden
Länge: 10 km

Die Tickets gibt es ausschließlich unter: bit.ly/3bYq88V

Wegen Corona ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt!

 

 

Eintritt
15 Euro
Treffpunkt
Kaesenstraße/Eifelplatz, Neustadt-Süd

Beginn
03.10.2020
15:00 Uhr